alphaCad SWISS • 3D Wandler von Rahmen

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie einen zweidimensionalen Rahmen mit hilfe der Funktion „Pfad“ in ein dreidimensionales Bauteil umwandeln. Dabei können Sie jedes Stabmaterial, jedes Rohr oder jedes Profilrohr von Jansen oder Forster verwenden. Ebenso geeignet sind beliebige geschlossene Polylinien-Konturen. Zum Beispiel eine Wasserrinne, oder ein von Hand gezeichnetes Abkantblech. Das Profil gleitet dabei mit der Pfad-Funktion entlang einer Polylinie. Dabei ist es sehr wichtig, dass der Einfügepunkt des Profils, und dem Pfad, auf ein und demselben Punkt liegen.
Für die Umwandlung von 2D nach 3D gelten einige grundlegende Regeln.
Erstens: Beim Einfügepunkt des Profils, können Sie mit den Referenzpunkten 1 bis 9 arbeiten. Die Drehung am Cursor erfolgt über die Funktionstasten F5, – F6 oder F7.
Mit F5 drehen Sie das Objekt um die Z-Achse.
Mit F6 drehen Sie das Objekt um die Y-Achse.
Und mit F-7 drehen Sie das Objekt schlussendlich um die X-Achse.
Zweitens: Setzen Sie das Profil immer direkt auf die Pfadlinie. Andernfalls kann sich das Profil verdrehen, kippen oder gespiegelt werden. Wichtig ist dabei, dass Sie Folgendes wissen. Wenn Sie das Profil mit der Funktion „Mitte zweier Punkte“ setzen, funktioniert dies nicht, sofern sich dort keine Polylinie befindet!
Drittens: Der Einfügepunkt und der Startpunkt, befinden sich immer auf der linken Y-Achse der Pfadlinie.
Viertens: Die Pfadlinie ist immer jene Linie, auf der das Profil ursprünglich gesetzt wurde.
Für U-Rahmen gelten zusätzliche Regeln.
Erstens: Beim Einfügepunkt des Profils ist es sehr wichtig, ausschließlich mit dem Referenzpunkt 5 zu arbeiten. Dieser Referenzpunkt entspricht der Achse des Profils. Die Drehung am Cursor erfolgt auch hier über die Funktionstasten F5, – F6 und F7. Setzen Sie das Profil immer auf die Pfadlinie. – Andernfalls kann es sich verdrehen, kippen oder gespiegelt werden.
Zweitens: Der Einfügepunkt und der Startpunkt, befinden sich bei U-Rahmen immer auf der Stirnseite der Pfadlinie. Das ist die Seite, – die sich gegenüber der offenen Rahmenseite befindet.
Für Winkelrahmen gelten folgende Regeln.
Erstens: Beim Einfügepunkt des Profils können die Referenzpunkte 1 bis 9 verwendet werden. Die Drehung am Cursor erfolgt auch hier über die Funktionstasten F5, – F6 und F7. Das Profil muss auch hier, immer direkt auf die Pfadlinie, „also auf die Polylinie“ gesetzt werden.
Zweitens: Bei Winkelrahmen sind Einfügepunkt sowie Startpunkt verschieden.
Befindet sich die Linie auf der X-Achse, zur Y-Achse auf der „rechten Seite“, dann setzen Sie das Profil, auf die Y-Achse des Pfades.
Befindet sich die Linie auf der X-Achse, zur Y-Achse auf der „linken Seite“, dann setzen Sie das Profil, auf der X-Achse des Pfades.
Sehen Sie sich die Zeichnung dazu ganz genau an.

Jetzt noch ein wichtiger Hinweis:
Wenn der Winkelrahmen bildlich gesprochen in der Südost-Ansicht eine Art Behältnis bildet, aus dem „KEINE“ Flüssigkeit abfließen könnte, gehen Sie wie folgt vor:
Drehen Sie die Zeichnung vor dem Setzen des Profils 180° Grad um die Z-Achse.
Die Tastenkombination dafür lautet: – Control+Tab.
Sollte sich ein Profil, trotz dieser Hinweise weiterhin verdrehen, gehen Sie bitte folgendermaßen vor. Arbeiten Sie in diesem speziellen Fall, immer mit der Achse des Profils. Das ist der Referenzpunkt 5, den Sie in der Einfügebox aller Materialbibliotheken finden. Die Drehung am Cörsr kann über die Funktionstasten F5, – F6 und F7 erfolgen. Setzen Sie das Profil immer direkt auf die Pfadlinie.
Nach dem Setzen, können Sie das Profil, mit gedrückter Umschalttaste um 90° Grad drehen.
Ein letzter Hinweis:
Sollte sich das Profil weiterhin verdrehen, zeichnen Sie die Polylinie für den Pfad neu, und versuchen Sie es noch einmal.
Unten haben wir Ihnen zusätzlich ein Video bereitgestellt, in dem Sie Schritt für Schritt sehen können, wie die Umwandlung funktioniert.
Dabei schauen Sie ganz genau hin. Die rote Polylinie stellt jeweils den Pfad dar, und der rote Kreis, den Einfügepunkt des Profils.
Schreiben Sie einen Kommentar